Bereits am Nachmittag des 6. Juni 2026 fand der 13. Tengen in Trier in Rheinland-Pfalz statt. Der Trierer Tengen ist offen für Jahrgang 2009 und jünger, Anfänger sind bei diesem 9×9-Turnier ausdrücklich willkommen.
Das Turnier ist in der Wertung dann aufgeteilt in 5 Schul-Teams und 3 offene Teams, in die dann auch Einzelspieler eingebunden werden. Eine Besonderheit ist die Trierer Rengo-Variante, wo Teams aus 2-3 Spielern auf jeder Seite des Brettes spielen. Die Steinboxen stehen einen Meter hinter den Spielern und jeder Spieler spielt jeweils 3 Züge (darf sich also 3 Steine holen), bevor gewechselt wird. Das vermeidet Zugfehler bei den Anfängern.

Die meisten Spieler hatten chinesische Wurzeln und die Karlsruher Spieler hatten die chinesischen Regeln gelernt, trotzdem wurde nach deutscher Tradition mit deutsch-japanischen Regeln gespielt. Die Auszählung der Ergebnisse erfolgte durch die Schiedsrichter, so dass die Anfänger sich hier auch keinen Aufwand hatten. Es sollte Spaß machen und das hat es auch.
Für das Karlsruher Team der Ernst-Reuter-Schule war es das erste Turnier überhaupt und die beiden fiebern schon dem nächsten Turnier entgegen. Mit dem 4. Platz (in der Schulwertung, und dem 7. Platz insgesamt) wurde man immerhin nicht letzter.

Um die Zeit zur Siegerehrung zu überbrücken, konnten alle noch ein 9×9-Simulatan mit den deutschen Meistern Yuze Xing (6d Heidelberg) und Lukas Krämer (6d Bonn) spielen.

Es gab Pokale für die besten Teams und Sachpreise für alle Kinder.

Der Badische Go-Verein spendierte Partieformulare für 9×9 und machte Reklame für seine Go-Regel-Bierdeckel und den neuen Go-Pass, sowie für das Sommer-Turnier in Karlsruhe.

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